Scheidung und Wiederheirat-
was sagt die Bibel dazu?

5.Mose 22, 13 - 19 5. Mose 24, 1 - 4
(13) Wenn ein Mann eine Frau nimmt und zu ihr eingeht, und er haßt sie (14) und legt ihr Taten zur Last, die sie ins Gerede bringen, und bringt sie in schlechten Ruf und sagt: Diese Frau habe ich genommen und mich ihr genaht und habe ‹die Zeichen der› Jungfrauschaft nicht an ihr gefunden! -, (15) dann sollen der Vater der jungen Frau und ihre Mutter die ‹Zeichen der› Jungfrauschaft der jungen Frau nehmen und zu den Ältesten der Stadt ins Tor hinausbringen. (16) Dann soll der Vater der jungen Frau zu den Ältesten sagen: Ich habe meine Tochter diesem Mann zur Frau gegeben, und er haßt sie. (17) Und siehe, er legt ihr Taten zur Last, die sie ins Gerede bringen, indem er sagt: Ich habe an deiner Tochter die ‹Zeichen der› Jungfrauschaft nicht gefunden! Dies ‹hier› sind nun die ‹Zeichen der› Jungfrauschaft meiner Tochter. Und sie sollen das Tuch vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. (18) Und die Ältesten jener Stadt sollen den Mann nehmen und ihn züchtigen. (19) Und sie sollen ihm eine Geldbuße von hundert ‹Schekel› Silber auferlegen und sie dem Vater der jungen Frau geben, weil er eine Jungfrau in Israel in schlechten Ruf gebracht hat. Und sie soll ‹weiterhin› seine Frau sein; er kann sie nicht entlassen alle seine Tage. - (1) Wenn ein Mann eine Frau nimmt und sie heiratet und es geschieht, daß sie keine Gunst in seinen Augen findet, weil er etwas Anstößiges an ihr gefunden hat und er ihr einen Scheidebrief geschrieben, ihn in ihre Hand gegeben und sie aus seinem Haus entlassen hat, (2) und sie ist aus seinem Haus gezogen und ist hingegangen und ‹die Frau› eines anderen Mannes geworden, (3) ‹wenn dann› auch der andere Mann sie gehaßt und ihr einen Scheidebrief geschrieben, ihn in ihre Hand gegeben und sie aus seinem Haus entlassen hat oder wenn der andere Mann stirbt, der sie sich zur Frau genommen hat, (4) ‹dann› kann ihr erster Mann, der sie entlassen hat, sie nicht wieder nehmen, daß sie seine Frau sei, nachdem sie unrein gemacht worden ist. Denn ein Greuel ist das vor dem HERRN. Und du sollst das Land, das der HERR, dein Gott, dir als Erbteil gibt, nicht zur Sünde verführen.
Mt. 5, 31 - 32 Mt. 19, 3 - 9 Mk. 10, 2 - 12 Lk. 16, 18
(31) Es ist aber gesagt: Wer seine Frau entlassen will, gebe ihr einen Scheidebrief. (32) Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei, macht, daß mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. (3) Und Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es (einem) Mann erlaubt, aus jeder (beliebigen) Ursache seine Frau zu entlassen? (4) Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an (als) Mann und Frau schuf (5) und sprach: "Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und es werden die zwei ein Fleisch sein", - (6) so daß sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch? Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. (7) Sie sagen zu ihm: Warum hat denn Mose geboten, einen Scheidebrief zu geben und zu entlassen? (8) Er spricht zu ihnen: Mose hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. (9) Ich sage euch aber, daß, wer immer seine Frau entläßt, außer wegen Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. (2) Und es traten Pharisäer zu (ihm) und fragten ihn, um ihn zu versuchen: Ist es einem Mann erlaubt, (seine) Frau zu entlassen? (3) Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten? (4) Sie aber sagten: Mose hat gestattet, einen Scheidebrief zu schreiben und zu entlassen. (5) Jesus aber sprach zu ihnen: Wegen eurer Herzenshärtigkeit hat er euch dieses Gebot geschrieben; (6) von Anfang der Schöpfung an aber hat er sie als Mann und Frau geschaffen. (7) "Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen, (8) und die zwei werden ein Fleisch sein; daher sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. (9) Was nun Gott zusammengefügt hat, soll (der) Mensch nicht scheiden. (10) Und im Hause befragten ihn die Jünger deswegen noch einmal; (11) und er spricht zu ihnen: Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch gegen sie. (12) Und wenn sie ihren Mann entläßt und einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch. Jeder, der seine Frau entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.
Röm. 7, 1 - 3 1. Kor. 7, 10 - 16
(1) Oder wißt ihr nicht, Brüder - denn ich rede zu denen, die Gesetz kennen - daß das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt? (2) Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes. (3) So wird sie nun, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei von dem Gesetz, so daß sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird. (10) Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß eine Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll (11) - wenn sie aber doch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann - und daß ein Mann seine Frau nicht entlasse.

(12) Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. (13) Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht. (14) Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. (15) Wenn aber der Ungläubige sich scheidet, so scheide er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen (Fällen) nicht gebunden; zum Frieden hat uns Gott doch berufen. (16) Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann erretten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau erretten wirst?